Handbuch der Frak­tur­schriften

 39,50

Wolfgang Hendlmeier

Über 1200 Muster gebrochener Schriften, Liste der Schriftkünstler und Gießereien, Fachwörterverzeichnis, u.v.m.

464 Seiten, 67 Abbildungen, 2014, gebunden

Verlag Delbanco Frakturschriften, Cottbus

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Artikelnummer: 508 Kategorie:

Beschreibung

Dieses Buch will Liebhaber Gebro­chener Schriften ansprechen. Die vor­ge­stellten Schriften heißen auch „Frak­tur­schriften“ und weisen im Vergleich zu Antiqua‑, Grotesk- und anderen Runden Schriften Bre­chungen in der Strich­führung der Buch­staben auf.

Das Buch bietet einen Einstieg in die auf den ersten Blick ver­wir­rende Vielfalt von Frak­tur­schriften ein­schließlich der setzbaren deutschen Schreib­schriften, auch „Kur­r­ent­schriften“ genannt. Falls die Schriften auch heute setzbar sind, nennt es deren Bezugs­mög­lich­keiten.

Im digitalen Zeitalter ist das Schrif­ten­an­gebot unüber­sichtlich geworden; viele neuere Schriften erreichen nicht die frühere Qualität geschnit­tener und gegos­sener Schriften. Außerdem sind die Namen vieler älterer Gebro­chener Schriften nicht bekannt. Deshalb kann das Handbuch der Frak­tur­schriften nicht alle setzbaren Gebro­chenen Schriften enthalten, die jemals angeboten worden sind. Der Bear­beiter mußte sich auf eine möglichst umfang­reiche Auswahl beschränken. Sie enthält alle bekannten und sehr viele weniger bekannte Schriften: insgesamt über 1200 Schrift­muster. Tabelle 2 zeigt die meisten Gebro­chenen Schriften aus dem 19. und 20. Jahr­hundert sowie viele frühere und spätere Schriften. Tabellen über die ver­schie­denen Stile Gebro­chener Schriften, über Schrift­künstler, Schrift­gie­ße­reien, die Geschichte der Satz- und Druck­technik sowie über typo­gra­phische Fachbe-griffe ergänzen den Inhalt. Ein Kapitel über den recht­lichen Schutz von Schriften erläutert die wenig befrie­di­genden Mög­lich­keiten für Schrift­ge­stalter und Schrift­nutzer. Von jeher gehörten deshalb „Schrif­tenklau“ und Rechts­strei­tig­keiten zum typo­gra­phi­schen Alltag.